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Ist Ihr IT-Projekt wirklich unter Kontrolle?

Ich unterstütze Unternehmen dabei, kritische ERP-, Software- und eCommerce-Projekte unabhängig zu prüfen – bevor Unsicherheit zu Fehlentscheidungen, Betriebsstörungen oder einem teuren Projektabbruch führt.

Solange noch Handlungsoptionen bestehen

Eine unabhängige Prüfung ist sinnvoll, wenn Projektstatus, Leistungsumfang oder Risiken nicht mehr eindeutig sind – besonders vor Vertragsabschluss, Migration, Go-live, Abnahme oder einer Entscheidung über Fortführung und Abbruch.

In kritischen Projekten entsteht Sicherheit nicht durch Statusfarben oder allgemeine Zusagen. Entscheidend ist, ob Anforderungen, Lieferstände, Risiken und Handlungsalternativen technisch nachvollziehbar dokumentiert sind.

Die Prüfung liefert technische Tatsachen und Entscheidungsgrundlagen. Unternehmerische Entscheidungen und rechtliche Bewertungen verbleiben beim Auftraggeber und seinen Beratern.

Die entscheidenden Fragen vor dem nächsten Schritt klären

AUFTRAG & SOLL

„Ist das, was wir wollen, schriftlich so festgelegt, dass es jeder versteht?“

Anforderungen, Leistungsumfang, Begriffe, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien auf Eindeutigkeit und Prüfbarkeit untersuchen.

ROLLBACK

„Was ist unser Rückfallszenario – und welche Konsequenzen hat es?“

Auslöser, Datensicherung, Rückkehrschritte, Zeitbedarf, Verantwortliche und betriebliche Folgen eines Rollbacks prüfen.

STOP OR GO

„Wann steuern wir nach, wann unterbrechen wir und wann brechen wir ab?“

Messbare Entscheidungskriterien für Funktionsumfang, Datenqualität, Termine, Kosten und verbleibende Risiken entwickeln.

MAKE OR BUY

„Was sollten wir selbst leisten – und was gezielt einkaufen?“

Know-how, Kapazität, Kritikalität, Abhängigkeiten, Folgekosten und Steuerungsfähigkeit gegenüberstellen.

PROJEKTRETTUNG

„Wie holen wir die Karre aus dem Dreck?“

Ist-Zustand sichern, kritische Ursachen priorisieren, Arbeitsfähigkeit herstellen und einen realistischen Stabilisierungsplan entwickeln.

GO-LIVE

„Sind wir wirklich bereit, produktiv zu gehen?“

Offene Mängel, Datenmigration, Schnittstellen, Tests, Betrieb, Support und Rückfallfähigkeit gemeinsam bewerten.

VERANTWORTUNG

„Wer muss bis wann was liefern oder entscheiden?“

Aufgaben, Abhängigkeiten, Mitwirkungspflichten und Eskalationswege konkret und nachvollziehbar zuordnen.

ÄNDERUNGEN

„Ist das wirklich Zusatzaufwand oder war es bereits vereinbart?“

Ursprüngliches Soll, Change Requests, technische Notwendigkeiten und tatsächlichen Leistungszuwachs voneinander trennen.

DATEN

„Können wir beweisen, dass die Migration vollständig und korrekt ist?“

Quellen, Mappingregeln, Vollständigkeit, Stichproben, Fehlerbehandlung und fachliche Freigaben prüfen.

ABHÄNGIGKEIT

„Was passiert, wenn Anbieter oder Schlüsselpersonen ausfallen?“

Zugänge, Dokumentation, Quellcode, Betriebswissen, Lizenzen und Übergabefähigkeit auf kritische Abhängigkeiten untersuchen.

Wann eine unabhängige Prüfung besonders hilft

PHASE 01

Vor Beauftragung oder Projektstart

RISIKO

Ziele klingen klar, sind aber technisch weder vollständig noch abnahmefähig beschrieben.

PRÜFUNG

Anforderungen, Systemgrenzen, Verantwortlichkeiten, Make-or-Buy und Erfolgskriterien untersuchen.

ERGEBNIS

Konkrete Lückenliste und prüfbare Grundlage für Ausschreibung, Vertrag und Projektsteuerung.

PHASE 02

Vor Migration oder Go-live

RISIKO

Termin steht fest, doch Tests, Datenqualität, Betrieb und Rückfalloption sind nicht belastbar.

PRÜFUNG

Go-live-Kriterien, offene Fehler, Migration, Schnittstellen, Support und Rollback-Szenario bewerten.

ERGEBNIS

Transparente Go-/No-Go-Grundlage mit Risiken, Bedingungen und offenen Maßnahmen.

PHASE 03

Projekt in Schieflage

RISIKO

Mehrkosten, Verzögerungen und Schuldzuweisungen verdecken den tatsächlichen technischen Zustand.

PRÜFUNG

Leistungsstand, Ursachen, Restaufwand, Abhängigkeiten und realistische Handlungsoptionen feststellen.

ERGEBNIS

Entscheidungsgrundlage für Stabilisierung, Neuaufstellung, Anbieterwechsel oder geordneten Abbruch.

Erst eingrenzen, dann belastbar beauftragen

1. Kurze Ersteingrenzung

Projektphase, Beteiligte, Problem, gewünschte Entscheidung und relevante Frist werden zunächst ohne umfangreiche Unterlagen eingeordnet.

2. Klarer Prüfauftrag

Prüffragen, Systeme, Zeitraum, benötigte Unterlagen und gewünschtes Arbeitsergebnis werden schriftlich festgelegt.

3. Nachvollziehbarer Aufwand

Die Kosten richten sich vor allem nach Prüftiefe, Systemumfang, Unterlagenqualität, Zugängen und Anzahl der zu beantwortenden Fragen.

4. Keine ungeplante Ausweitung

Wenn neue Themen oder fehlende Grundlagen den Aufwand verändern, wird der Umfang vor weiteren Arbeiten abgestimmt.

Ein eng abgegrenzter Projekt-Check kann zunächst sinnvoller sein als eine umfassende Gesamtprüfung. So erhalten Sie früh eine Entscheidungsgrundlage und können den nächsten Schritt gezielt festlegen.

Die Karre strukturiert aus dem Dreck holen

01Lage sichern

Lieferstand, Daten, Zugänge, offene Fehler und Entscheidungen belastbar erfassen.

02Ursachen trennen

Symptome, technische Ursachen, Organisationsprobleme und Abhängigkeiten unterscheiden.

03Optionen bewerten

Stabilisieren, Umfang reduzieren, nachverhandeln, wechseln oder abbrechen vergleichen.

04Entscheidung absichern

Ziele, Verantwortliche, Fristen, Messpunkte und Abbruchkriterien schriftlich festlegen.

Was häufig zu spät geklärt wird

Woran erkennen wir, ob der Projektstatus belastbar ist?

An nachweisbaren Lieferständen, bestandenen Tests, geklärten Abhängigkeiten und messbaren Kriterien – nicht allein an Prozentangaben oder Ampelfarben.

Wie definieren wir sinnvolle Abbruchkriterien?

Die Kriterien sollten vor der Eskalation messbar festgelegt werden, etwa für Kernfunktionen, Datenqualität, Kostenobergrenzen, Terminabweichung, Betriebsrisiko und realistische Fertigstellbarkeit.

Was muss ein Rollback-Plan konkret enthalten?

Auslöser und Entscheidungsbefugnis, gesicherte Datenstände, technische Rückkehrschritte, maximale Ausfallzeit, Kommunikationswege, Notbetrieb sowie die Folgen für bereits verarbeitete Geschäftsvorgänge.

Kann die Prüfung auf einen einzelnen Meilenstein begrenzt werden?

Ja. Ein klar abgegrenzter Check vor Vertragsabschluss, Migration, Abnahme oder Go-live ist häufig wirkungsvoller als eine pauschale Gesamtprüfung.

Welche Unterlagen sollten jederzeit verfügbar sein?

Freigegebene Anforderungen, Architektur und Schnittstellen, Entscheidungen, Änderungen, Test- und Abnahmeergebnisse, Migrationskonzept, Betriebs- und Rollback-Plan sowie aktuelle Risiko- und Maßnahmenlisten.

Unabhängiger Projekt-Check

Die nächste Entscheidung auf belastbare Tatsachen stützen

Schildern Sie Projektphase, aktuelle Sorge, anstehende Entscheidung und relevante Frist. Danach lässt sich ein sinnvoller Prüfumfang abgrenzen.

post@thomas-brugger.de